Rüdiger Jezewski
Leiter von "Haus Eiche" und Pflegeoase

 
 
aus Deutschland

Nicht Alleinsein! – Erfahrungen zum Versorgungskonzept der Pflegeoase

SA, 14. Oktober 2017 | 14:00

“Wir wollen nicht mehr darauf verzichten, wir können uns kein Zurück mehr vorstellen!” Das antworten die Angehörigen der Pflegeoase einstimmig auf Evaluationsfragen der Behörden. Natürlich ist die Beantwortung der Frage, ob es wirklich Pflegeoasen für Menschen mit Demenz braucht, damit nicht so einfach zu beantworten, aber es sind wichtige Stimmen.

Entscheidend sind die Bedürfnisse der Menschen im weitfortgeschrittenen Stadium der Demenz, die tiefere Erkenntnis und weitreichende Akzeptanz unsererseits, sich konsequent diesen Bedürfnissen anzupassen und die Bereitschaft, Wertschätzung zu leben. In der Praxis funktioniert eine Vision von einem anderen Zusammenleben nur, wenn alle Beteiligten davon wissen und dies gemeinsam umsetzen. Deshalb sind die Mitarbeitenden und die Angehörigen neben den Bewohnern die wichtigsten Akteure der Pflegeoase. Sie schaffen gemeinsam die Atmosphäre, die Pflegeoase ausmacht – ein Ort, an dem man nicht allein ist! Dann ist Pflegeoase nämlich nicht nur ein Bettensaal ohne Intimsphäre, sondern ein besonders individueller Lebensraum.

In seinem Vortrag wird R. Jezewski aus sieben Jahren Erfahrung zur Notwendigkeit, zur Bereicherung und zu Grenzen dieser Versorgungsform aus verschiedenen Sichtweisen der Akteure berichten.

Kurzbiografie des Referenten

  • Dzt. Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft
  • Seit 2014 Beirat der Fachzeitschrift “Pflegen-Demenz”
  • Seit 2009 Schulungen, Beratungen, Vorträge und Fachtagungen zum Thema Demenz
  • Seit 2006 Konzeptentwicklung und Implementierung für Menschen mit Demenz in Haus Eiche und der Pflegeoase
  • Weiterbildung zu Wohngruppen-, Pflegedienst- und Einrichtungsleitung
  • Ausbildung zum examinierten Altenpfleger

Nicht Alleinsein! – Erfahrungen zum Versorgungskonzept der Pflegeoase

SA, 14. Oktober 2017 | 14:00

“Wir wollen nicht mehr darauf verzichten, wir können uns kein Zurück mehr vorstellen!” Das antworten die Angehörigen der Pflegeoase einstimmig auf Evaluationsfragen der Behörden. Natürlich ist die Beantwortung der Frage, ob es wirklich Pflegeoasen für Menschen mit Demenz braucht, damit nicht so einfach zu beantworten, aber es sind wichtige Stimmen.

Entscheidend sind die Bedürfnisse der Menschen im weitfortgeschrittenen Stadium der Demenz, die tiefere Erkenntnis und weitreichende Akzeptanz unsererseits, sich konsequent diesen Bedürfnissen anzupassen und die Bereitschaft, Wertschätzung zu leben. In der Praxis funktioniert eine Vision von einem anderen Zusammenleben nur, wenn alle Beteiligten davon wissen und dies gemeinsam umsetzen. Deshalb sind die Mitarbeitenden und die Angehörigen neben den Bewohnern die wichtigsten Akteure der Pflegeoase. Sie schaffen gemeinsam die Atmosphäre, die Pflegeoase ausmacht – ein Ort, an dem man nicht allein ist! Dann ist Pflegeoase nämlich nicht nur ein Bettensaal ohne Intimsphäre, sondern ein besonders individueller Lebensraum.

In seinem Vortrag wird R. Jezewski aus sieben Jahren Erfahrung zur Notwendigkeit, zur Bereicherung und zu Grenzen dieser Versorgungsform aus verschiedenen Sichtweisen der Akteure berichten.

Kurzbiografie des Referenten

  • Dzt. Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft
  • Seit 2014 Beirat der Fachzeitschrift “Pflegen-Demenz”
  • Seit 2009 Schulungen, Beratungen, Vorträge und Fachtagungen zum Thema Demenz
  • Seit 2006 Konzeptentwicklung und Implementierung für Menschen mit Demenz in Haus Eiche und der Pflegeoase
  • Weiterbildung zu Wohngruppen-, Pflegedienst- und Einrichtungsleitung
  • Ausbildung zum examinierten Altenpfleger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.